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Archive für Mai 2008
Alte Personalia - Kommentar
30.5.2008 by Reitzenstein.
Geht das Niveau nicht weiter herunter, kommen Irre und graben ein Loch… ![]()
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Real Vienna schließt mit Erfolg
29.5.2008 by Reitzenstein.
Wien, 29.05.2008
Die Immobilienleitmesse für Österreich und CEE, RealVienna, hat mit erheblichen Zuwächsen in diesem Jahr ein gutes Ergebnis vorgelegt.
Veranstalter Reed Exhibitions freute sich über 326 Aussteller, somit 31% mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel waren aus dem Ausland in die Messe Wien gekommen, wobei Russland mit 37 Ausstellern das Ranking nach Herkunftsländern anführte, gefolgt von Polen, Tschechien, Rumänien und der Ukraine. „Die dritte Ausgabe der >Real Vienna< stellt einen überwältigenden Erfolg dar“, kommentiert DI Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer bei Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, den Messeverlauf. „Damit hat sich die >Real Vienna< als Plattform für Gewerbeimmobilien und Investment in Zentral-, Ost- und Südosteuropa nachhaltig etabliert. Das Konzept und die Marschrichtung sind richtig.“ Nach wie vor bestehe große Nachfrage an Industrie- und Gewerbeimmobilien sowie an Residential, Individual und integrierten Gesamtprojekten. „Die >Real Vienna< vereint all das unter einem Dach“.
Die Aussteller kamen aus 27 Ländern, die 9.808 Teilnehmer aus beinahe 50 Ländern. Damit hat sich auch die Teilnehmerzahl um 27% gegenüber dem Vorjahr gesteigert.
Als weiteren Erfolg erwies sich auch der am 28. Mai unter der Regie von PKF Hotelexperts Michael und Partner durchgeführte „Hotel & Tourism Day“, bei dem unter anderem die Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi und die damit verbundenen Entwicklungschancen für diese Region im Mittelpunkt standen.
Die Vorbereitungen für die Real Vienna 2009 haben schon begonnen. Veranstalter Reed Exhibitions kündigte für kommendes Jahr auch einen Award an:
2009 wird erstmals der „Metropolis-Award“ verliehen. Der Preis, namentlich und auch konzeptionell inspiriert durch den weltbekannten Filmklassiker aus den 1930ern, wird in sechs Kategorien für außergewöhnliche Entwicklungsprojekte vergeben: „Sustainable Development“, „Shopping Center Development“, „Hotel / Tourism Development“, „Waterfront Development“, „Mixed Use Development“ und „Office Development“. Teilnehmen können nur Projekte, die in den CEE/SEE-Regionen verwirklicht wurden oder werden. Nähere Informationen unter www.metropolis-awards.com.
Die Veranstaltung zeigte sowohl das große Wachstumspotential von CEE, als auch die Tatsache das der Weg nach Osten offenbar am besten über Österreich gegangen wird.
Julien Reitzenstein
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Die heiße Messe - Real Vienna 2008
29.5.2008 by Reitzenstein.
Wien, 28.05.2008
28 Grad, Sonne und blauer Himmel - an der Donau auch als Kaiserwetter bekannt - strahlen über dem Wiener Prater. Hier, wo sich neben dem Messegelände das Riesenrad dreht, begann gestern die Immobilienleitmesse für Österreich und CEE. Auf 16.000qm Bruttoausstellungsfläche werben heuer 325 Aussteller aus 27 Ländern um die Aufmerksamkeit von Real Estate Professionals aus aller Welt. Das sind 31% Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, in dem 7.717 Besucher kamen.
Während der erste Messetag wie in den letzten Jahren gemütlich ruhig begann und mit einem traditionell stilvoll-schönen Abend im Kursalon des Wiener Stadtparkes ausklang, steht heute der heißeste der drei Messetage bevor.
Die Aussteller bilden das who-is-who der österreichischen Immobilienbranche ab. Während immer mehr Österreicher ihr Engagement in CEE ausbauen, schauen immer mehr Deutsche nach Partnern in Österreich. Sowohl um im Lande Geschäft zu machen, als auch, um mit diesen, die oft schon seit 1990 in CEE engagiert sind, die Expansion in diese Richtung zu forcieren.
Aber auch der Informationsaustausch über die deutsch-österreichische Grenze hinweg nimmt zu. Der deutsche Konferenz- und Seminaranbieter Bernd Heuer Dialog GmbH aus Düsseldorf war erstmals mit einem Partnerstand vertreten. Geschäftsführerin Angela Rüter zeigte sich aufgrund hoher Nachfrage optimistisch, dass dem im September stattfindenden Hoteldialog Wien bald weitere Veranstaltungen folgen. Wettbewerber Informa (Euroforum/IIC) hat in Österreich eine eigene Niederlassung, die sich auch mit den deutschen Kollegen über Inhalte austauscht.
Allgemein wurde als Hemmschuh für das Wachstum der Mangel an qualifiziertem Personal empfunden. Schon heute verdienen Real Estate Professionals in Österreich oft erheblich mehr als in Deutschland.
Der Immobilienmanager unterhält auch in diesem Jahr wieder einen gut besuchten Stand, an dem nicht nur die aktuellen Hefte ausliegen, sondern auch die Immobilienführer aus der Plötz-Reihe und die zahlreichen Fachbücher, die immer mehr Leseinteressenten in Österreich finden.
Das Wiener Immobilienmagazin unterhält mit seinen Schwesterpublikationen Immobilien-Standard und Wirtschaftsblatt einen großen Stand, an dem sich das österreichische Immobilienestablishment die buchstäbliche Klinke in die Hand gibt. Auch hier rundum zufriedene Gesichter.
Wir berichten weiter.
Mit herzlichen Grüßen aus Wien,
Ihr Julien Reitzenstein
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Real Vienna 2008 - eine Messe expandiert
27.5.2008 by Reitzenstein.
Wien, 27.05.2008
Heute eröffnete die Real Vienna 2008 ihre Tore. Die wichtigste Immobilienmesse für Österreich und CEE wächst. Der Veranstalter Reed Exhibitions zeigt sich zufrieden. In den nächsten Tagen erhalten Sie von mir regelmäßige Updates über Trends, Fakten und Köpfe über die Veranstaltung auf dem Wiener Messegelände.
Mit besten Grüßen von der Donau,
Ihr Julien Reitzenstein
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Flughafen Wifi
27.5.2008 by Spectator Mundi.
Wifi-Internetverbindungen auf Flughäfen sind oft teuer. Doch auch Flughafenbetreiber geben immer mehr Geld aus, um eine gutes Image zu bekommen. Eine Maßnahme kann kostenfreies Internet sein:
So bietet der Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG) jedem Reisenden eine Stunde kostenlosen Netzzugang.
Der Wiener Flughafen Schwechat (VIE) verzichtet ganz auf Internetverbindungsentgelte. Freies Surfen für alle! (Dafür schließen die meisten Geschäfte schon um 20h…)
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Von Ösis und Piefkes - Glosse
26.5.2008 by Reitzenstein.
Unlängst hat der Chef des Kulturressorts der Wochenzeitung Der Spiegel, Matthias Mattussek, ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Wir Deutschen“. Es gibt einen tiefen Eindruck in die deutsche Seele. Gewiss sind Studien über Konsumverhalten wichtig, um einen Markt zu verstehen. Aber ebenso wichtig ist es die Mentalität der Marktteilnehmer und insbesondere der Handelnden zu verstehen. Auch ist es für einen Immobilienmanager wichtig zu wissen, welche Erwartungshaltungen gegenüber seiner Person bestehen und seinen Habitus im Bourdieuschen Sinne. Was aber ist der Habitus eines österreichischen Immobilienmanagers? Und wie sieht dieser Habitus aus der Perspektive eines deutschen Immobilienmanagers aus?
Kenner des arabischen Marktes weisen darauf hin, dass zuerst das „making-friends“ steht. Einladungen zum Essen, Gespräche über die Familie und das Kosten von selbstgezogenen Datteln sind in dieser Region oft Voraussetzung, um über große Geschäfte zu sprechen. Socialising, um den Partner einschätzen zu können, ist ein nützliches Verhalten. Andererseits werden die Geschäftskonditionen dadurch nicht wesentlich verändert. Auch nicht dadurch, dass sich Immobilienmanager rasch beim Vornamen nennen, wie im angelsächsischen Raum. Privates und Geschäftliches miteinander zu vermischen, gilt in Deutschland vielen oft als unfein. Diese Unterscheidungskriterien haben auch ein europäisches Nord-Süd-Gefälle. An dieser Stelle sei an die große Korruptionsdiskussion bei der Europäischen Kommission in Brüssel unter Jacques Santer 1999 erinnert. Der portugiesische EU-Kommissar hatte seinen Schwager in seinem Kabinett beschäftigt. Da stellt sich sogar im Wortsinne die Frage nach Vetternwirtschaft. Doch dieser Schwager hat für den deutlich schlechter bezahlten Job sein Ministeramt im gleichen Ressort in Portugal aufgegeben. Also war er fachlich qualifiziert und hatte auch keinen finanziellen Vorteil, argumentierten Vertreter der Südländer. Man beschäftigt keine Verwandten, hielten dem die Nordländer entgegen. An diesem Beispiel lässt sich ermessen, dass es in verschiedenen Regionen Europas verschiedene Ansichten gibt, wie gut es für das große Ganze ist, privates und geschäftliches zu vermischen. Und Österreicher sehen sich in dieser Diskussion oft mit dem Klischee konfrontiert, dass sie gern leben und leben lassen.
Deutschen Immobilienmanager eilt im Ausland oft der Ruf der Effizienz, Präzision und Sachorientiertheit voraus, ebenso wie das Klischee, dass sie immer ohne warm-up zur Sache kommen. Zudem seien sie aber völlig humorlos und interessierten sich nie für ihr Gegenüber, sondern nur für dessen Zahlen. In der deutschen Wahrnehmung sind österreichische Immobilienmanager völlig anders. Gewiss können solche Einschätzungen nicht pars pro toto gelten. Aber viele deutsche Immobilienmanager berichten, dass die Sorgfalt, mit der österreichische Kollegen sich ihrer Kleidung und ihrem Äußeren widmen, auffällig sei. Auch deren häufige Kulturbeflissenheit fiele als Unterschied auf.
In der Sache werden österreichische Immobilienmanager von den deutschen Kollegen oft nicht ganz ernst genommen. Ursache hierfür ist eine Liebenswürdigkeit und Höflichkeit, die gelegentlich aufgesetzt wirkt, aber oftmals so in der Sozialisation von high-potentials in Österreich verankert ist, dass es ihnen selbst schon gar nicht mehr auffällt. Daraus entsteht oft das kulturelle Missverständnis, dass jemandem, der um Zustimmung wirbt, sich für einen faux-pas umfänglich entschuldigt und raue Sitten vermeidet, damit ein Zeichen von Schwäche zeige. Zweifelsohne ist die Abwesenheit von Dominanzgebaren noch keine Schwäche. Dass dieser „österreichische Weg“ des leben und leben lassen in Ost- und Südosteuropa sehr viel erfolgreicher ist, als der angelsächsische oder deutsche Verhandlungsstil, wird in Deutschland deshalb oft mit Erstaunen vernommen, da die Immobilienmanager beider Länder interkulturelle Kommunikation als Vorraussetzung dieses Verstehens nicht oben auf der Agenda haben. Vielleicht ist das ein guter Ansatz, beim nächsten deutsch-österreichischen Business-Meeting herauszufinden, warum die Österreicher in so vielen Märkten erfolgreich sind, aber eben nur in bestimmten wahrnehmbar vertreten sind.
Julien Reitzenstein
Veröffentlicht im Immobilienmagazin, Wien: www.text-kontor.de
Julien von Reitzenstein Julien Jordan von Reitzenstein Julien v. Reitzenstein Julien Jordan v. Reitzenstein
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Über die Menschen in Amerika! Teil 1
26.5.2008 by Reitzenstein.
Lieber Leser!
“Über die Demokratie in Amerika” von Alexis de Toqueville ist ein Klassiker. Das Buch ist Schlüssel zum Verständnis der USA und ihren Bewohnern. Nur ist es beinahe 150 Jahre als und aktueller denn je. Was Toqueville an Entwicklung nur vorausgeahnt hat, ist nun Wirklichkeit. Auf einer Recherchereise über die Folgen der Subprimekrise im Süden der USA bin ich immer wieder auf Phänomene gestoßen, die schon der große Franzose beschrieb.
Darum finden Sie hier in Fortsetzungen meine Reisebeschreibung über den Süden der USA, die Rednecks, meine Zeit am Gründungsort des KuKluxKlan Stone Mountain, die Lage an der Küste und den ganz normalen Wahnsinn bei den liebenswerten Bürgern einer Supermacht.
Mit herzlichen Grüßen aus Savannah, Georgia,
Ihr Julien Reitzenstein
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Currywurstranking
25.5.2008 by Spectator Mundi.
1. Dönninghaus am Engelbertbrunnen, Bochum
2. Bergwolf, München
3. Curry 36, Berlin
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Mit Tradition gegen Energieverbrauch
24.5.2008 by Reitzenstein.
Mit alter Technik zur Null-Energie
Wenn jemand behauptet, ein Null-Energie-Haus bauen zu können, klingt das ambitioniert, aber machbar. Wenn es sich jedoch um ein 68-stöckiges Hochhaus mit entsprechendem Energiebedarf handelt, so wundert sich der Laie. Der Fachmann staunt, wenn ein solcher 322 Meter hoher, verglaster Turm in Dubai entstehen soll, trotz des ortsüblich hohen Energiebedarfs bei der Gebäudekühlung.
Doch genau ein solches Gebäude wird es in Bälde am Golf geben. Die deutsche DS-Plan AG, Teil der Drees&Sommer Gruppe, plant derzeit den Burdsch al-Taka. (Burdsch = arab. Turm) nach Entwürfen des Dortmunder Architekten Eckhard Gerber. Die technische Gebäudeausstattung beinhaltet zahlreiche bekannte Elemente zum Energiesparen und zur Energiegewinnung. (s. Kasten) Doch das wichtigste Element, die Kühlung eines großen, verglasten Gebäudes bei Außentemperaturen von bis zu 55˚C hat nichts mit High-Tech zu tun, sondern mit Traditionen:
Dr. Michael Bauer, Vorstand von DS-Plan, erklärt das Prinzip: “Die Stuttgarter Energiemanager von DS-Plan – einem Expertenteam der Drees & Sommer-Gruppe – sind für die gesamte technische Planung verantwortlich und haben ein zukunftsweisendes Energiekonzept entwickelt: Als Vorbild für die Raumkonditionierung dienen historische persische Windtürme. Bei diesen Windtürmen wurde die Bauform so gewählt, dass kühle Nordwinde aufgefangen und durch das Gebäude geleitet werden, während warme Südwinde eine Durchströmung verhindern. Die Ingenieure von DS-Plan übertrugen diese Philosophie auf ein modernes Gebäude- und Fassadenkonzept, indem immer nur die leeseitigen Fassaden geöffnet werden und so die Abluft durch natürliche Kräfte abgeführt wird. Der Energieturm bedient sich somit entsprechend dem historischen Vorbild rein natürlicher Klimatisierungstechniken.“
Seit Jahrhunderten sind in Persien die Vorbilder für den Burdsch al-Taka, die Windtürme, (Bādgir, pers. Windfänger) ein fester Bestandteil der Architektur. Dies hat jedoch weniger ästhetische Gründe. Vielmehr kühlen diese Türme die Häuser und ersetzen so Klimaanlagen, ohne Energie zu benötigen. Diese Technik brachten persische Kaufleute schon vor Generationen in das Gebiet der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate. Einige dieser Gebäude sind heute noch am Ufer des Creek in Bur Dubai zu sehen. Die Windtürme haben verblüffende Eigenschaften. Sie reichen von den untersten Räumen eines Gebäudes bis weit über das Dach hinaus. Hat der Bādgir statt der üblichen zwei bis vier Luftkanäle nur einen, heißt er Malqaf. Durch die Höhe des Turms wird der Kamineffekt bestimmt. Je höher, desto stärker der Zug. Dies gilt vor allem, wenn nachts bei Windstille im Gebäude eine höhere Temperatur herrscht, als in der Außenluft. Die warme Luft im Inneren wird durch den Kamineffekt nach außen gezogen und durch die anderen, zumeist in Bodennähe gelegenen, Öffnungen des Gebäudes strömt kühle Nachtluft ein. Hierdurch werden auch die Wände gekühlt, die als Temperaturpuffer wirken. Weht hingegen Wind, kommt dieser durch den Staudruck angetrieben durch die Luvseite des Bādgirs. Wenn im Laufe des Morgens die Außentemperatur steigt, lassen sich die Öffnungen des Bādgir verschließen, um die gespeicherte Kühle zu stauen. Steigt gegen Mittag die Temperatur der Außenmauern über die der Innenluft, erwärmt sich die Luft nahe der Wände zuerst und steigt nach oben, um durch den Bādgir abgeführt zu werden. Bei einem echten Bādgir –im Gegensatz zum Malqaf- kann nun bei aufkommendem Wind die Luft durch den Luftkanal an der dem Wind zugewandten Seite (Luv) einströmen, die Raumluft abkühlen und Wärme mitnehmend durch den entgegengesetzten Leekanal ausströmen. Dieses Phänomen wird durch den Bernoulli-Effekt noch verstärkt.
Neben der reinen Kühlung der Luft unterstützt der Luftstrom auch bei Mensch und Tier im Haus die Wärmeabfuhr des Körpers durch Transpiration. Durch die durch den Luftstrom entstehende Verdunstungskälte kühlen auch die Körper ab. Durch den gleichen Effekt wird die Raumluft befeuchtet, indem häufig Springbrunnen in den Luftstrom gebaut werden. Es gibt zudem noch viele Kombinationsmöglichkeiten für den Bādgir. Es gibt auch die Variante, dass der Turm abseits des Hauses steht. Er ist dann durch durch das Erdreich verlaufende Luftkanäle mit diesem verbunden. Die Luftkanäle verlaufen dann zumeist synchron mit Bewässerungskanälen, was einen weiteren Kühleffekt zur Folge hat. Diese und weitere Kombinationsmöglichkeit zeigen, wie alte Traditionen nicht nur ein kühles, sondern auch ein gesundes Raumklima schaffen – ohne jeglichen Einsatz von künstlicher Energie. Sonne und Wind, Tag und Nacht reichen aus.
Anfang der siebziger Jahre entstand in Dubai eine ähnliche Situation wie heute im Jemen. Dort entwickeln viele der aus den Emiraten heimkehrende Gastarbeiter den Wunsch, in modernen Betongebäuden zu wohnen. Im Umkehrschluss gelten die traditionellen Lehmgebäude immer mehr rückständig, auch wenn diese ein viel besseres Raumklima bieten. Viele Experten haben schon erkannt, dass sich diese Entwicklung irgendwann umkehren wird. Daher werden die alten Techniken heute genau dokumentiert, um sie in Zeiten des Klimawandels aktivieren zu können, auch wenn sie in den Ursprungsregionen im Aussterben begriffen sind.
In Dubai waren spätestens seit Errichtung der ersten Betongebäude, wie des World Trade Center, elektrisch betriebene Klimaanlagen state of the art. Doch der Energiehunger der Metropole am Golf wächst heute rasant, die Engpässe bei der Energieversorgung werden brisant.
Dieser Entwicklung nun angesichts steigender Energiepreise mit althergebrachtem Wissen entgegenzutreten, ist gewiss nur der Anfang eines Trends. In Regionen, in denen die Anforderungen an moderne Immobilien aufgrund der klimatischen Bedingungen einen besonders hohen Energieverbrauch nach sich ziehe wie in Dubai, sind somit natürliche Ausgangsbasen für solche Trends. Dass die Zentrale von Drees und Sommer in Stuttgart auch nach dem Windturmprinzip klimatisiert wird, zeigt, dass der Trend auch schon in Europa erste Freunde hat. Und das wirft die Frage auf, wie lange es noch dauert, bis persische Tradition zum Ärgernis österreichischer Energieversorger wird.
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Best Burgers in town
24.5.2008 by Spectator Mundi.
Die weltbesten Burger habe ich bei Vortex in Atlanta gegessen. Unzählige Varianten an Belag (Rind, Huhn, Veggie und besonders zu empfehlen: Bison), verschiedenste Käsesorten und Beilagen. Hier sind die Zwiebelringe richtig gut. Softdrinks werden unbegrenzt nachgeschenkt. So macht Abnehmen Spaß!
Mein Tipp: Classic Cheeseburger mit Cheddar oder den unvergleichlichen Corornary Bypass Burger (heißt wirklich so und das gewiss nicht ohne Grund - aber richtig gut)
Die Bedienungen vertreten das andere Amerika von Rockabilly und Goth. Daher auch der Tipp: Das Vortex in Little Five Points ist in der Einrichtung und der Ausstrahlung in den 50ern hängen geblieben, während das in Midtown das Künstlichste ist.
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